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Bei sommerlichen Wetter fand am vergangen Sonntag das ersten Rennen des Harz Cups in Bad Harzburg statt. Lars Meier und Lars Messerschmidt starteten auf der 85km Stecken. Hierfür viel pünktlich um 9:45 Uhr der Startschuss. Auf den 17 km langen Rundkurs, gespickt mit 600 Hm, ging es mit über 260 Starter die aus ganz Deutschland angereist waren. Das ausgesetzte Startgeld lockte auch den einen oder anderen Semiprofi an. Lars Messerschmidt erreichte an 4:20:24 auf einem guten 10. Platz das Ziel. Lars Meier folgte mit einer Zeit von 5:03:44 auf Platz 28. Dominik Peyers startete um 10:00 Uhr auf die 51km. Hier konnte er eine guten 18. Platz mit einer Zeit von 2:37:01 einfahren. Alles in allem ein sehr gelungenes Event mit einer doch sehr anspruchsvollen Stecke. Details im Rennbericht .....
Rennbericht Bad Harzburg 2010-04-25 von Dominik Es geht aufwärts/ 18. Gesamt und AK Am Sonntagmorgen ging es von Schatzy aus direkt nach Bad Harzburg. Los ging es um zwanzig vor acht. Die Anreise war sehr entspannt. In Harzburg erwartete uns ein großes Sportgelände. Mehrere Sportplätze, ein Golfplatz, Pferdezeugs ;-) uuuuunnnnnnd gaaaaaaaaanz lange Schlangen. Da ich mich nicht Vorgemeldet hatte musste ich mich nachmelden. Wir mussten ca. 20 Minuten warten bis ich dann endlich auf Toilette gehen konnte. Auch da erwartete mich eine Schlange. Nun ja 2 Toiletten für über 300 Leute, ist doch etwas knapp bemessen. Die Konkurrenz war groß. Man kam aus Leipzig, Halle, Hannover, Wolfsburg und eben den anderen Heimischen aus dem Harz. Ohne Plastik unterm Arsch ist man da schon regelrecht aufgefallen. Alle sahen sehr Professionell aus. Es hat sich in den letzten zwei Jahren sehr viel getan glaube ich. Lars und Lars starteten um 9.45 Uhr. Die beiden fuhren die 5 Runden respektive 85km. Ich glaub die wussten vorher nicht was Sie sich antun. Hehe. Ich aber auch nicht. Das einrollen war super. Lockere Beine und Toller Puls. Das konnte was werden. Um 9.50 Uhr stand ich bereits im Startblock. Und mindestens 60 Starter waren vor mir ? So ein Mist. Kurz vor zehn fiel der Startschuss und es ging hinter dem Moped um zwei Sportplätze rum, bis es uns dann den langen Anstieg alleine fahren lies. Ich bin die ersten 500 Meter der Steigung gefahren. Vor der Rennen wusste ich noch nicht wie weit es bergauf ging. Zum Start musste ich erst einmal meinen Rhythmus finden und viele Leute hinter mir lassen. Im Kopf aber immer den Gedanken das ich noch dreimal hier hochfahren musste. Anfangs ein Mix zwischen Asphalt und Schotter ging es in Schotter über und endete vor einer Treppe, die man bergauf fahren musste. Neben der Treppe konnte man bequem bergauf rollen. Es war zwar steil jedoch konnte man mit genügend Schwung das Hindernis überwinden und die darauf folgenden steilen Rampen mit einem Runden Tritt meistern. Überholen war nur nach Absprache möglich. Aber es ging. Kurz vorweg: Es gab keine Passage wo man sich bewusst erholen konnte. Es gab einfach keine Gerade. Die Strecke war zwar nicht ganz so Anspruchsvoll wie in Bad Salzdetfurth, war jedoch die zweit härteste Strecke in meinem kurzen MTB-Leben. Nachdem man den ersten Anstieg gemeistert hatte konnte man erst einmal etwas Single-Trail surfen. Es gab insgesamt drei/vier Trails. Ich hoffe ich hab keinen vergessen :-0 Die ersten beiden waren genau nach meinem Geschmack. Kurvig mich leichtem Gelände, locker und rund fahrbar. Auch mit der 80er Gabel. Verbunden waren die Trails ebenfalls durch längere Anstiege. ca. 1-2 km. Heute brauchte ich sogar vorne mein kleines Ritzel. ;-) Zwischen Nummer zwei und drei/vier gab es Waldautobahn bolzen. Wichtig war eine Gruppe. Ich hatte mal wieder keine. Konnte mich zwar immer wieder an eine dran kämpfen und Kraft tanken, aber die waren alle so langsam und so musste ich mich von Gruppe zu Gruppe hangeln. Mit fiel Krafteinsatz und offener Bremse im Downhill konnte ich mich bis auf Platz 8-12 vorkämpfen. Dann ging es noch ein Stück bergauf und es kam die Zwischenzeit. Es folgte ein schneller, teils technischer Downhill (Felsen und Wurzeln) mit Bachdurchfahrt bis es dann wieder zurück ins Stadion ging und die Runde beendet war. Eine Runde hatte dann 17km und gefühlte 600hm. Insgesamt waren es vier Anstiege + einen kleineren. In Runde zwei fing es mit ersten Anzeichen von Krämpfen an und so drückte ich mir schon mal eine Tube Gel rein. War eigentlich erst in Runde drei in Planung. Jede Runde gab es eine neue Trinkflasche. Mir war schon in Runde zwei klar, dass ich zu wenig gegessen hatte. Hatte jedoch kein Proviant mitgenommen. Ich hatte nicht erwartet, dass das Ganze dann doch so hart wird. Ich versuchte von der Verpflegungsstation eine Banane abzugreifen. Ich konnte Sie nicht überzeugen und hatte auch keine Zeit zum diskutieren. Und so nahm ich zwei bereits geschälte Hälften. Besser wie nix. In Runde drei war es dann soweit und ich bekam bei der Zwischenzeit in beiden Oberschenkeln gleichzeitig einen Krampf. Danke nochmal an den Streckenposten, der mir etwas zu trinken gereicht hatte. Ich verlor 4.40 Minuten. Jetzt war es nur noch ein ins Ziel rollen und das Rennen war gelaufen. Dennoch war ich in guter Stimmung. Das Bike hat gehalten und bis zum Krampf konnte ich immer Plätze gut machen. Ich wurde nicht überholt. Nun Blicke ich auf den harten und anstrengenden Mai. Ich freue mich aber schon ? |